UFOs gibt es wirklich – aber was sind sie?

Dass es unerklärliche fliegende Objekte tatsächlich gibt, räumte das US-Ver­tei­digungs­ministerium im April 2020 erstmals offiziell ein und veröffentlichte dazu Videos unter den geheimnisvollen Namen „FLIR,“ „GOFAST“ und „GIMBAL“ aus den Jahren 2004 und 2015 [1]. Ein grauer oder ein schwarzer Fleck scheint durch die Wolken zu rasen und dreht sich dabei. Ein kleiner weißer Punkt fliegt schnell über die Meeresoberfläche. Alles ziemlich unscharf und in schwarz-weiß. Die Militärpiloten zeigen sich begeistert, dass sie das Objekt mit ihrem System erfassen und verfolgen können.

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John Ratcliffe

Um was es sich dabei handelt, bleibt unklar – alle „natürlichen Erklärungen“ wurden ausgeschlossen. Typisch für die Flug­objekte: sie bewegen sich ohne erkennbaren Antrieb mit irrwitziger Geschwindigkeit und Wendigkeit [2]. Der frühere Geheimdienstdirektor John Ratcliffe gestand im März 2021 ein: „Es gibt viel mehr Sichtungen als öffentlich gemacht werden“ [3]. Ex-Präsident Obama bestätigte im Mai 2021, es gebe „Objekte am Himmel, von denen wir nicht genau wissen, was sie sind, und bei denen wir nicht erklären können, wie sie sich bewegen“ [4].

Diese Veröffentlichung und die entsprechende Presseerklärung begrüßte der deutsche Zweig der UFO-Gesellschaft MUFON als Paradigmenwechsel. Nun gehe es nicht mehr um eine Glaubensfrage, sondern nur noch darum, ob man ausreichend informiert ist [5]. Jedenfalls ist damit klar, dass eine UFO-Sichtung einen nicht zum psychisch kranken Spinner stempelt und UFOs auch nicht generell einer Massenhysterie entspringen. „UFO“ wird meist mit „außerirdisch“ assoziiert, daher verwendet das US-Militär nun übrigens lieber den neutraleren Begriff „UAP“ („Unidentified Areal Phenomen“).

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Scott Bray

Am 17. Mai 2022 fand dann eine öffentliche Kongressanhörung mit Militärs statt. Dabei ging es im wesentlichen um 143 Sich­tungen [6] von unerklärlichen Objekten „mit ungewöhnlichen Flugeigenschaften“ zwischen 2004 und 2021 [7]. In 80 Fällen wurden die Flugkörper durch gleich mehrere Sensoren erfasst. In einigen wenigen Fällen hätten die Militärflugzeuge sogar Funksignale („Hochfrequenzenergie“) empfangen [8].

Allein in den USA sei 2021 die Zahl der echten Sichtungen auf über 400 gestiegen, erklärte der stellvertretende Direktor des US-Marine­geheim­dienstes, Scott Bray. Kommuni­ka­tions­ver­suche seien ergebnislos verlaufen. Zwar habe es 11 „Beinahe-Zu­sammen­stöße“ gegeben, aber bisher keine Unfälle mit Flugzeugen. Die Vorstellung, dass es sich um „UFOs außerirdischen Ursprungs“ handele, lehnte er ab.

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Ronald Moultrie

Der Staatssekretär des Verteidigungsministeriums und Zuständiger für Nachrichtendienste und Sicherheit, Ronald Moultrie, räumte ein, dass auch andere Länder über UAP berichten würden und mit dem Pentagon dazu in Kontakt stünden. Den Kongressmitgliedern wurden freigegebene Bilder und Aufnahmen von UAPs gezeigt, darunter ein Video von 2021: Ein Kampfjetpilot der Navy beobachtete ein „kugel­för­mi­ges Objekt“, das „schnell am Cockpit des Flugzeugs vorbei­zieht“. Ein Nachtsichtkamera-Bild des US Naval Air Systems Command zeigte eine Art drei­eckiges Objekt, das über den Himmel der USA fliegt und kurz innehält. Bisher habe man weder organisches oder an­organisches Material noch unerklär­liche Trümmer im Besitz [9]. Auf die 90minütige Sitzung folgte ein geheimes Treffen am Nachmittag [10]. Ein Teilnehmer sagte im Anschluss, bei dem geheimen Treffen hätte es nur „wenig Informationen“ über das hinaus gegeben, was bereits öffentlich bekannt gemacht worden war.

Wenn man über etwas nichts weiter weiß, lässt sich auch nichts ausschließen. So wurde bei dieser Anhörung spekuliert, dass es sich womöglich um fortschrittliche, überlegene Technologie eines anderen Landes (z.B. Russland oder China) handele, vielleicht um modernste Drohnen. Peinlich für die USA, wenn irgendein anderes Land derart hochentwickelte Militärtechnologie hätte, den US-Luftraum dominieren könnte und der amerikanische Geheimdienst überhaupt nichts darüber wüsste. Auffallend ist, dass die Objekte seit Jahrzehnten häufig in der Nähe von militärischen Einrichtungen und Stützpunkten gesichtet werden, Flugzeugträger und Kampfjets umkreisen oder über wichtigen Infrastruktureinrichtungen wie Kraftwerken schweben [11]. Was natürlich auch einfach damit zu erklären wäre, dass diese Orte (vor allem auch nachts) besser bewacht und beobachtet werden als andere Gegenden.

Aus den geschilderten Gründen befasst sich das Pentagon nun auch wieder intensiver mit dem Phänomen. Das neue „All-domain Anomaly Resolution Office“ (AARO) wurde mit einer UAP-Studie unter Leitung des Astrophysikers David Spergel [12] beauftragt. Spergel will 9 Monate lang die vorhandenen Daten sichten und neu strukturieren und dabei Erkenntnisse unmittelbar öffentlich machen. Der Astrophysiker ist verfügbar, da sein Projekt Terrestrial Planet Finder (TPF) der Nasa 2011 nach Budgetkürzungen eingestellt worden war, wie übrigens auch das entsprechende europäische Projekt „Darwin“ der ESA. Statt also nach fernen, erdähnlichen Planeten zu suchen, konzentriert man sich nun auf das Unerklärliche unserer Erde.

Frühere Untersuchungen

Dabei ist das alles überhaupt nicht neu; selbst Kongress-Anhörungen zum UFO-Thema gab es schon einmal 1966-1969 [13]. Die Geschichte der „fliegenden Untertassen“ begann mit dem amerikanischen Geschäftsmann und Privatpiloten Kenneth Arnold am 24. Juni 1947. Nachdem er über dem Mount Rainier neun scheibenförmige Flugobjekte unbekannter Herkunft gesehen hatte, brach in den US-Medien eine Debatte los, ob es sich um außerirdische Raumfahrzeuge handeln könnte. Die Furcht vor einer Invasion Außerirdischer hat in den USA Tradition.

Orson Welles by Harry Warnecke and Lee Elkins, 1939, color carbro print, from the National Portrait Gallery - NPG-NPG 94 50Welles-000002

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Orson Welles in Aktion.

Ein als Live-Reportage verpacktes Hörspiel „Krieg der Welten“ von Orson Welles hatte am 30. Oktober 1938 minutiös die Landung von Mars-Raumschiffen und die Eroberung der USA durch böse Marsianer geschildert, landesweite Panik-Episoden waren die Folge [14]. Noch während das Hörspiel lief, riefen Menschen bei der Polizei an und berichteten von Rauchwolken am Horizont, die angeblich vom Kampf mit den Aliens her­rührten. Einige behaupteten gar, Marsianer gesehen zu haben, andere waren überzeugt, die Invasoren seien keine Außerirdischen, sondern Deutsche.

Vor dem Hintergrund dieser kollektiven Angststörung versteht man heute besser, warum der sogenannte Roswell-Zwischenfall 1947 sogleich medial als Absturz einer „fliegenden Untertasse“ verstanden wurde – heute weiß man, dass es sich um einen abgestürzten Flugkörper (NYU Flug 4) des geheimen Projekts MOGUL handelte. Mehrere Ballons waren kombiniert und mit Schallsensoren versehen worden, um deren Eignung zum Aufspüren sowjetischer Atomtests 1947-1949 unter strengster Geheimhaltung zu testen.




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UAP-Zeichnungen nach Augenzeugen, entnommen dem Abschlussbericht des Projekts Blue Book.

Es mag sich wesentlich um eine sich selbst verstärkende Massenhalluzination vor dem Hintergrund des beginnenden Kalten Krieges gehandelt haben. Jedenfalls nahmen in dieser Zeit, in der die US-Militärs sich vor der sow­je­tischen Bedrohung immer stärker zu fürchten begannen [15], UFO-Sichtungen in den USA stark zu. Könnte auch sein, dass die Ame­ri­ka­ner unter dem wachsenden Bedrohungsgefühl nachts öfter ängstlich den Himmel be­trach­teten als früher [16]. Auf die nationale Angst musste reagiert werden und so wurde noch 1947 eine erste offizielle Untersuchung ver­an­lasst, das Projekt Sign, das die Weichen einseitig stellte: Sein Leiter Robert Sneider bevorzugte die außerirdische Hypothese als beste Erklärung für einige UFO-Berichte und war somit nicht „ergebnisoffen“, wie für eine echte wissenschaftliche Betrachtung er­for­der­lich. Es folgte 1949 das Projekt Grudge – ebenfalls eine Sackgasse, denn die Prämisse lautete nun, UFOs gebe es nicht und alle Erscheinungen ließen sich natürlich erklären. Das Militär wollte sich das unleidliche Thema vom Hals schaffen, denn offensichtlich waren UFOs für die nationale Sicherheit irrelevant – ganz im Gegensatz zum nuklear aufrüstenden kommunistischen Ostblock. Dies legte die bis heute anhaltende Grundlage für Hohn und Spott – Beobachtende galten fortan als Lügner, Psychos oder einfach als geltungssüchtig.

Quasi als Synthese aus beiden Projekt-Versuchen startete 1951 das – für Ufologen legendäre – Projekt Blue Book unter Leitung von Edward J. Ruppelt. Was David Spergel 2022 erneut in Angriff nehmen will, wurde schon damals mit den bescheidenen IBM-Möglichkeiten aufwändig betrieben: Eine Systematisierung der Sichtungsberichte und aufwändige Klassifizierung der Sichtungen auf EDV-Lochkarten. 1954 erschien ein erster über 300 Seiten umfassender Bericht (Special Report No. 14), der immerhin 22% der Sichtungen als „unknown“ einordnete – also als echte „UFOs“. Die Air Force hatte aber wohl andere Sorgen und wollte das „lästige“ Thema abschließen. Statt den Bericht anderen astronomischen oder physikalischen Forschungseinrichtungen zur weiteren Untersuchung zu übergeben, wurde einfach behauptet, es gebe keine außerirdischen Fahrzeuge und damit basta. Für den entsprechenden offiziellen Schlussstrich sorgte das Condon-Komitee 1969 und beendete „Blue Book“ [17] mit der Empfehlung, das nichts weiter unternommen werden solle [18].

In der Folge befassten sich private Organisationen mit dem Thema, in denen sich auch viele Wissenschaftler sammelten, die mit der abschließenden Bewertung durch Condon oder die USAF nicht einverstanden waren wie z.B. J. Allen Hynek [19]. Darunter fällt das Mutual UFO Network (MUFON), das am 30. Mai 1969 als private Non-Profit-Organization gegründet wurde [20]. Das Thema war aber insoweit „verdorben“, als einerseits die Zahl der absurden UFO-Legenden und -Mythen exorbitant zunahm und andererseits die Offiziellen nichts mehr davon hören wollten – obwohl gerade Piloten immer wieder von Begegnungen be­rich­te­ten. Das Pentagon betrieb nun im Verborgenen bis heute weiter diverse Pro­gram­me und Ein­rich­tungen, mit denen UAPs identifiziert und katalogisiert werden sollten mit dem Ziel, eventuelle Gefahren für die nationale Sicherheit der USA frühzeitig zu erkennen [21]. Ganz im Gegenteil zum politischen Deutschland, wo man die UAP-Thematik bis heute nicht ernst nimmt, obwohl es auch hierzulande laufend Sichtungen gibt [22].

Geheime Technik von Drittstaaten?
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Kein UFO – sondern das neue Aufklärungsflugzeug „Aurora“ der US-Navy (Zeichnung).

B 21 Raider

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Kein UFO oder Twix, sondern der neue Kampfjet „B 21 Raider“, der am 2.12.2022 der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.

Dass UAPs fortgeschrittene Tech­no­logie seien, die dem Normal­sterb­lichen nur noch nicht bekannt ist, hat sich zu einem eigenen Narrativ entwickelt, sozusagen zur volks­tüm­lichen Standard­erklärung von Skeptikern. Der Durchschnitts­mensch liegt mit seinem Ver­ständnis der tech­nischen Evolution vor allem im mili­tärischen Bereich 15-20 Jahre hinter dem tat­sächlichen, aktuellen Stand zurück. Manches wird ihm für immer unbekannt, unverständlich oder un­vor­stell­bar bleiben. Nicht aus­zu­schließen also, dass es sich bei den undefinier­baren Flugobjekten (wenigstens zum Teil) um geheime militärische Ent­wicklungen handelt, von denen der Durchschnitts­mensch keine Ahnung hat [23]. Die USA arbeiten derzeit z.B. an einem experi­men­tellen, revo­lutio­nären Flug­zeug, Arbeitstitel Aurora – einer Mischung aus Drohne und Hyperschall-Nurflügler. Tatsächlich wird auch an Dingen geforscht, die auf den ersten Blick einem Science Fiction entsprungen zu sein scheinen: gerichteter Energie („directed energy“) [24], Gravitationswellen, Raumzeitverzerrungen, Anti-Gravitation. Prototypen mit sol­chen Mög­lich­keiten könnten die abrupten Flug­eigenschaften mancher be­ob­ach­teten UAPs erklären [25].

Zusammengefasst: Dem Normalsterblichen unbekannte Technik sollte und musste aus unterschiedlichen Motiven seit dem 2. Weltkrieg geheim gehalten werden, fällt in der praktischen Erprobungsphase – oder auch gezielt als Provokation – hier und dort dennoch öffentlich auf. Um das zu vertuschen, arrangierte sich das Militär lieber mit Geschichten von außerirdischen UFOs und räumt nunmehr lieber das Unerklärliche ein als die Existenz dieser Technologien [26]? Das könnte in einigen Fällen tatsächlich so sein. Gerade in diesen Kriegszeiten wird in den militärischen Thinktanks der USA, Russlands und Chinas sicher im Geheimen intensiver militärisch geforscht und entwickelt.

UAPs schon vor 3.500 Jahren
Himmelserscheinung über Nürnberg vom 14. April 1561

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Aber diese Geschichte greift zu kurz; nicht alles, was man sich plausibel machen kann, ist damit auch generell wahr. Schon zur Zeit des Pharaos Thutmosis III. (um 1486 v. Chr. bis 1425 v. Chr.) wurde von „Kreisen aus Feuer“ erzählt, die mehrere Tage am Himmel schwebten. Aus römischer Zeit berichtet Iulius Obsequens im prodigiorum liber („Buch der Vor­zei­chen“) von verschiedenen Sich­tungen zwischen 190 v. Chr. bis 11 v. Chr, darunter flie­gende „Dinge wie Schiffe“ sowie „runde Schilde“ am Himmel und einem „golde­nen Globus aus Feuer“. Dieser soll vom Himmel gefallen, dann wieder auf­ge­stiegen und fliegend verschwunden sein. 1561 und 1566 wurden UAP über Nürnberg und Basel gesichtet, ent­sprechende Flugblätter sind erhalten.

1882 beobachtete sie der englische Astronom E. W. Maunder über Greenwich, 1883 sah der mexikanische Astronom José Bonilla, Direktor des Observatoriums in Zacatecas, während der Beobachtung von Sonnenflecken das Vorbeiziehen von mindestens 283 Objekten vor der Sonne [27]. Die Beobachtungen reichen bis zu den sogenannten „Foo-Fighters“, die gleichermaßen von alliierten, japanischen und deutschen Militärpiloten 1944/45 beobachtet wurden: faust- bis basketballgroße, hell leuchtende oder metallisch glänzende Objekte von weißer, gelblicher oder rötlicher Farbe, welche die Flugzeuge umkreisten [28].

Unbekanntes irdisches Leben?

Die unbekannten Flugobjekte könnten einfach „eine andere Lebensform dar­stellen“, äußerte Nasa-Chef Bill Nelson 2021 [29] und müssten nicht zwangsläufig außerirdischen Ursprungs sein. Ist es eine unbekannte Tierart, die auf der Erde beheimatet ist? Vielleicht Lebewesen, die wie Tiefseefische leuchten und sowohl im Meer wie auch in der Atmosphäre leben? Noch vor 250 Jahren gab es die seltsamsten Vorstellungen und Zeichnungen von Meeresbewohnern und Tieren fremder Kontinente. Noch vor 150 Jahren konnte sich niemand richtig erklären, wie es Vögeln und Insekten gelingt, sich “in die Lüfte zu erheben”. Heute wissen wir, dass die Natur nicht nur Elektrizität nutzt (Nervensystem, Zitteraal), sondern auch Quanteneffekte ( Quanten und Globuli). Was werden wir morgen wissen?

Da die echten UAPs mit menschlichen Flugkörpern oder Schiffen „intelligent“ interagieren, können es nicht einfach Luftspiegelungen oder andere physikalische Effekte, Wolken oder Testballons sein: Sie fliegen parallel, umkreisen ihr Ziel, teilen sich, schwärmen aus und sammeln sich wieder. Sie verformen sich oder spielen mit menschlichen fliegenden oder schwimmenden Objekten wie Delphine mit einer Hochseeyacht.

Naturwissenschaftler schätzen, dass es auf unserem Planeten 8,7 Millionen Tierarten gibt. In den Baumkronen tropischer Wälder oder auch tief im Meer finden Forscher immer wieder neue Lebewesen [30], laufend entstehen auch neue Arten [31] – die Evolution gehört zum Leben. Silvano P. Colombano von der NASA-Abteilung für Intelligente Systeme äußerte schon 2018, außerirdisches Leben könne „sehr anders sein als das traditionelle Leben auf Kohlenstoffbasis, an das die Mensch­heit gewöhnt ist“ [32]. Wenn man dies für andere Regionen der Galaxis einräumt, warum dann nicht auch für die Erde? Solange keine genaueren wissen­schaft­lichen Erkenntnisse über Wesen und Herkunft von „UFOs“ vorliegen, darf weiter spekuliert werden.


Fußnoten

[1] n-tv.de: Unscharfe Aufnahmen der Marine – Pentagon veröffentlicht drei Ufo-Videos

[2] n-tv.de: Mehr als 6000 km/h schnell –
US-Navy bestätigt Echtheit von Ufo-Videos

[3] n-tv.de: Pentagon-Bericht angekündigt – Wie die USA den „Ufos“ nachforschen

[4] Ebda. 

[5] Mufon-dsr.com: Paradigmenwechsel. Auf den zentralen Seiten von MUFON kann man die jeweils neuesten 20 Sichtungen gelistet sehen: MUFON Case Management System – LAST 20 SIGHTING REPORTS

[6] Ursprünglich nannte der Report die Zahl 144. Eine Sichtung konnte im Nachhinein als Ballon identifiziert werden, der Luft verliert (n-tv.de: US-Bericht zu Ufo-Sichtungen – Geheimdienste rätseln über 143 Flugobjekte). 

[7] dni.gov: Bericht des „Office of the Director of National Intelligence“ zur UAP-Frage

[8] n-tv.de: US-Bericht zu Ufo-Sichtungen – Geheimdienste rätseln über 143 Flugobjekte, wikipedia.de: UFO Report (U.S. Intelligence)

[9] msn.com: UFOs in den Vereinigten Staaten und Kanada: die neuesten Erkenntnisse

[10] wikipedia.org: 2022 United States Congress hearings on UFOs

[11] mufon-dsr.com: FAQ, Abschnitt „Zeigen Ufos intelligentes Verhalten?“ 

[12] msn.com: NASA gibt umfangreiche UFO-Studie in Auftrag – die Studie unter der Leitung des Astrophysikers David Spergel soll ab Herbst vorhandene Daten identifizieren, herausfinden, wie künftig am besten Daten gesammelt werden können und wie die NASA auf Basis dieser Daten unidentifizierte Flugobjekte künftig wissenschaftlich besser verstehen kann. 

[13] wikipedia.org: 2022 United States Congress hearings on UFOs

[14] dw.com: Als Marsianer die USA angriffen: Das Hörspiel „Krieg der Welten“ von Orson Welles. Diese Disposition der US-Öffentlichkeit wird gemeinhin vor dem Hintergrund des bevorstehenden zweiten Weltkriegs verstanden und der Angst vor einer Verwicklung der USA, möglicherweise sogar einer Invasion durch fremde Mächte wie Nazi-Deutschland und Japan. Die Amerikaner hörten Erschreckendes aus Nazi-Deutschland, während die Engländer bereits mit Gasmasken den Ernstfall probten. Ähnliches wiederholte sich andernorts: das Hörspiel lief 1949 in Ecuador und rief tatsächlich eine Massenpanik mit Toten hervor und in den 60er Jahren in Buffalo (US-Bundesstaat New York). 

[15] wikipedia.org: Sowjetisches Atombombenprojekt: Die Sowjetunion zündete schließlich ihre erste Atombombe am 29. August 1949. 

[16] Immerhin war durch die stürmische Raketen- und Flugzeug- und Bombenentwicklung (Manhattan-Projekt) in den letzten Jahren des 2. Weltkriegs deutlich geworden, dass kein Land mehr vor Bedrohungen aus der Luft sicher sein konnte – wo auf dem Globus es auch immer lag. Raketen aus Peenemünde

[17] Das Ziel, alle Sichtungen auf „natürliche“ Ursachen zurückzuführen, erreichte das Komitee dennoch nicht. Im Abschlussbericht wurde eingeräumt, dass 6% aller Sichtungen (701 Fälle) trotz aller „Anstrengungen“ unidentifizierbar blieben. 

[18] Condon-Report: „The question remains as to what, if anything, the federal government should do about the UFO reports it receives from the general public. We are inclined to think that nothing should be done with them […]“. 

[19] Hynek ist durch seine Klassifizierung von UFO-Begegnungen bekannt geworden, insbesondere durch den Film Unheimliche Begegnung der dritten Art, bei den Dreharbeiten wirkte er als Berater von Stephen Spielberg mit. 

[20] wikipedia.org: Mutual UFO Network 

[21] wikipedia.org: Unidentified Aerial Phenomena Task Force

[22] bundestag.de (Wissenschaftliche Dienste): Suche nach außerirdischem Leben und die Umsetzung der VN-Resolution A/33/426 zur Beobachtung unidentifizierter Flugobjekte und extraterrestrischen Lebensformen, statista.com: Anzahl der gesichteten und vermeintlich gesichteten UFOs in Deutschland nach klassifizierter Bewertung

[23] msn.com: Ufo-Sichtungen: US-Kongress verlangt Antworten vom Pentagon – der demokratische Abgeordnete André Carson erwartete, dass das Verteidigungsministerium während des Hearings die Existenz eines geheimen Spionage-Flugzeuges zugeben könnte, was aber nicht eintrat. 

[24] wikipedia.org: UFO Report (U.S. Intelligence), Abschnitt „Categories“. 

[25] navair.navy.mil: NAVAIR – FOIA, Document Library: Die Quelle ist nur über VPN (via USA) erreichbar. 

[26] wikipedia.org: Ufos, Lügen und der Kalte Krieg

[27] wikipedia.org: UFO, Abschnitt „Frühe Geschichte“. 

[28] wikipedia.org: Foo Fighter, Abschnitt „Geschichte“. 

[29] thehill.com: NASA chief Bill Nelson latest official to suggest UFOs have otherworldly origins

[30] vol.de: Auf der Erde leben 8,7 Millionen Arten. Davon sollen etwa 6,5 Millionen an Land und 2,3 Millionen im Wasser leben. Die meisten von ihnen sind noch gar nicht entdeckt oder gar beschrieben worden: geschätzte 86 Prozent der Land- und ganze 91 Prozent der Meereslebewesen. Jedes Jahr werden etwa 15.000 neue Arten entdeckt. 

[31] zeit.de: Entstehen heute noch neue Tierarten? 

[32] news.de: NASA-Wissenschaftler sicher: Aliens leben schon lange unter uns. Schon vor 12 Jahren hatten Wissenschaftler des astrobiologischen Instituts der Nasa in Kalifornien in einem Salzsee ein Bakterium entdeckt, dass statt Phosphor Arsen zum Leben nutzt. Bis dahin war man davon ausgegangen, dass Leben auf sechs Elemente angewiesen ist: Kohlenstoff, Wasserstoff, Sauerstoff, Stickstoff, Schwefel und eben Phosphor (Frankfurter Rundschau: Nasa entdeckt neue bizarre Lebensform). 2014 meldete Spektrum, in alten Proben sei ein „quallenähnliches Tier“ entdeckt worden, das bislang nicht zugeordnet werden kann (Spektrum: Unbekannte Lebensform in Alkohol entdeckt). 


Hinweise nach UrhG

Beitragsbild: Qualle von djedj via pixabay, freie kommerzielle Nutzung, bearb. von Mirke, 07.09.2022.

10433.1   Guardian News, Youtube-Terms 17.08.2022  

10433.2   Office of the Director of Intelligence, Public domain, via Wikimedia Commons, bearb. von Mirke, 07.09.2022.  

10433.3   © ICAS, free for non-commercial and educational use.  

10433.4   US DOD, Public domain, via Wikimedia Commons, bearb. von Mirke, 08.09.2022.  

10433.5   Harry Warnecke and Lee Elkins, CC0, via Wikimedia Commons, 09.09.2022.  

10433.6   Zeichnungen entnommen Project Blue Book Special Report No. 14 (S. 78ff), public domain – free for non-commercial and educational use. Bearb. von Mirke, 08.09.2022.  

10433.7   Henrickson at the English Wikipedia, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons, Public Domain, 04.12.2022.  

10433.8   Staff Sgt. Jeremy Mosier, United States Air Force, Public domain, via Wikimedia Commons, 04.12.2022.  

10433.9   Himmelserscheinung über Nürnberg vom 14. April 1561, Hanns Glaser (Druck) via Wikipedia, Public Domain, 04.12.2022.  

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