Scotch in Dunedin

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Whisky macht cool
© Bildrechte: Tinz, mit freundlicher Genehmigung

Sebastian holt die Whiskyflasche raus und schenkt den Scotch ein. Es wird lustig am Signal Hill mit Blick auf Dunedin (Beitragsbild), Witze und Anekdoten werden erzählt. Passend zum schottischen Ambiente spiele ich die Dudelsack-Aufnahmen aus Christchurch ab. Vor uns im Tal liegt Dunedin, das auf seine schottische Vergangenheit stolz ist.

“Dunedin” ist der gälische Name für Edinburgh in Schottland. Die ersten Siedler kamen 1848 daher – neben den Maori lebten an dieser Stelle bis dato nur die üblichen hartgesottenen Walfänger und steckten die Ureinwohner mit europäischen Krankheitserregern an. Am 15. April 1848 nun landete nach fünfmonatiger Seereise das erste größere Siedlerkontingent, bestehend aus 247 vorwiegend Männern, woraufhin es gleich drei Wochen lang ohne Unterlass intensiv regnete, was sie wohl nicht nur an die Heimat erinnerte, sondern auch noch zwang, weitere Wochen an Bord der Schiffe zu bleiben. Sie bekamen so schon mal gleich einen guten Eindruck von der Unberechenbarkeit des Wetters in Dunedin. Selbst im Sommer kann die Temperatur in einer Stunde mal um 10 Grad steigen oder fallen.

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© Bildrechte: Waldrebell @pixabay 11.06.2021

Bis heute wird die schottische Tradition hoch gehalten, auch wenn schon ab 1861, als der Goldrausch losging und Dunedin zum Dreh- und Angelpunkt für die Goldgräber wurde, Leute aus aller Herren Länder in die Stadt kamen.

Bis 1995 gab es auch noch eine kleine Whisky-Destille “Lammerlaw” in der Stadt, die den “Milford Single Malt” herstellte. Den Scotch bekommt man noch zu kaufen, solange der Vorrat reicht. In Oamaru gibt es “The New Zealand Whisky Company” im Hafengebiet, welche den hier hergestellten Whisky heute abfüllt und vertreibt. Man schreibt übrigens “Whisky” hier ohne “e”, um die schottische Abstammung hervorzuheben. “Whiskey” kommt aus den USA oder Irland.

© Videorechte: Ekrim 2012 – © Rechte am Beitragsbild: Ekrim 2012

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