Spaziergang am Kraterrand

Vom Hotel “The Chateau” aus führt ein Rundwanderweg etwa zwei Stunden durch die Urwälder am Fuße des Ruapehu. Hier wachsen seltene Pflanzen, Moose, Flechten und Algen; einige Arten nur hier, in dieser Gegend. Da gibt es Blumen, die wie Margeriten aussehen, es sind aber keine, denn sie haben lange, fleischige, gezackte, spitz auslaufende Blätter. Da wächst eine unscheinbare Orchideenart mit grüner Blüte.

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Wir gehen einen Flusslauf entlang, überqueren ihn, gelangen an einen Wasserfall. Hier rieche ich leicht den Hauch von faulen Eiern, wie er die Stadt Rotorua und ihre Umgebung prägt. Der Tongariro ist wieder schwach aktiv, wie an einer Flanke des Vulkans von der Cessna aus zu erkennen war. Wir gelangen an einen mächtigen Wasserfall (Beitragsbild, Foto: Masuth). Die Felsen sind rötlich gefärbt, von einer besonderen Algenart.

Wir überqueren felsiges Flachland, kommen durch einen Wald. Beim Heraustreten aus diesem Waldstück sind verbrannte, abgestorbene Stämme zu sehen, soweit das Auge reicht. Folgen des letzten Vulkanausbruchs? Alle zehn Jahre rührt sich was am Ruapehu, er wäre fällig, ein etwas unheimliches Gefühl.

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Kleine Nadelbäumchen (links) – kein Rost, sondern Algen im Bachbett (rechts)

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Abgestorbene Bäume am Fuße des Ruapehu – Folge eines Vulkanausbruchs?

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