Huka-Fall am Taupo-See

Der Huka-Wasserfall bei Taupo gilt mit seinen Stromschnellen als eine der meist besuchten und fotografierten Attraktionen Neuseelands. Hier donnern pro Sekunde 140.000 Liter Wasser herunter. Am beeindruckensten ist sicher der abschließende 11 Meter tiefe Fall, den man von einer Aussichtsplattform beobachten kann. Das klare, blaue Wasser schäumt und braust, man möchte allein an dieser Sehenswürdigkeit entspannt spazierengehen und picknicken, einen ganzen Tag verbringen.

Der Wasserfall findet sich in der Nähe von Taupo (hier ist die Stadt gemeint) am nördlichen Rand des Tauposees (benannt nach dem Taupo-Vulkan, der sich unter dem See verbirgt). Der Wasserdurchbruch des Waikato River ist der einzige und nach Norden führende Abfluss des Tauposees. Der anfangs etwa 100 Meter breite Fluss zwängt sich hier durch einen nur 15 Meter breiten Canyon. Jetboot-Fahren bis zum Fuß des Wasserfalls ist eine typisch neuseeländische Freizeitattraktion, die man hier beobachten kann. Die Stromschnellen wurden erstmals 1981 von zwei todesmutigen Kajakfahrern namens Greg Oke und Nick Kerkham bezwugen, wenn auch bei relativ niedrigem Wasserstand.

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Blick auf die Stromschnellen des Waikato.

“Huka” ist ein Maori-Wort für “Schaum”; die leuchtend weiße, in der Sonne glitzernde Gischt kennzeichnet die Fälle recht gut.

Schaum assoziiert aber auch Champagner: In der Nähe der Huka Falls befindet sich direkt am Waikato-Fluss Neuseelands nobelste Herberge, die “Huka Lodge”. Fünf Übernachtungen gibt’s hier für schlappe 45.000 australische Dollar, umgerechnet ca. 36.000 Euro. Aus gut unterrichteten Quellen hörte ich, die Lodge gehöre zu den zehn teuersten Hotels der Welt. Auf ihrer Webseite listet die Lodge unter “famous guests” alles auf, was im internationalen Adel oder Filmgeschäft Rang und Namen hat.

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